HPE Morpheus in Berlin – Virtualisierung und Hybrid-Cloud-Betrieb von HPE
Mit der Morpheus-Software-Familie hat HPE eine eigene Antwort auf VMware: Virtualisierung mit dem Hypervisor HVM, eine Verwaltung für VMware und HVM nebeneinander und den Weg in den hybriden Cloud-Betrieb. Wir führen HPE-Kunden in Berlin und Brandenburg dorthin – von der Planung bis zum Betrieb.
- Die Morpheus-Familie
- VM Essentials
- Weg von VMware
- Datensicherung
- Für wen es passt
- Warum SSP
- Häufige Fragen
HPE Morpheus ist eine Software-Familie von Hewlett Packard Enterprise für den Betrieb virtueller Maschinen, Container und Cloud-Ressourcen über eine gemeinsame Oberfläche. Die Technik stammt von Morpheus Data, das HPE im August 2024 übernommen hat. Für den Mittelstand ist vor allem der Einstieg interessant: HPE Morpheus VM Essentials, eine Virtualisierungsplattform, die VMware ablösen kann, ohne dass am ersten Tag alles umgestellt werden muss.
Die Morpheus-Familie im Überblick
HPE bietet Morpheus in drei Ausbaustufen an, die aufeinander aufbauen:
| Stufe | Wofür sie gedacht ist |
|---|---|
| VM Essentials | Virtualisierung mit dem Hypervisor HVM und gemeinsamer Verwaltung von HVM- und VMware-Umgebungen, grundlegende Automatisierung und rollenbasierte Rechte – der Einstieg für den Abschied von VMware |
| Advanced | zusätzlich Private Cloud mit Selbstbedienung, Kubernetes und Automatisierungs-Workflows |
| Enterprise | Betrieb über beliebige Workloads und Clouds hinweg, Kostensteuerung (FinOps), Mandantenfähigkeit und zahlreiche Integrationen |
In unseren Projekten steht VM Essentials im Mittelpunkt. Advanced und Enterprise lohnen sich, wenn Sie mehrere Rechenzentren und Public Clouds gemeinsam steuern oder Fachabteilungen Ressourcen selbst bestellen lassen wollen – das rechnen wir im Einzelfall mit Ihnen durch.
Was VM Essentials leistet
- Eigener Hypervisor. HVM basiert auf KVM, der Virtualisierung im Linux-Kern, die auch hinter vielen Cloud-Plattformen steckt.
- VMware und HVM in einer Oberfläche. Vorhandene ESXi-Hosts werden eingebunden und weiter verwaltet, während daneben HVM-Cluster entstehen.
- Was man von einer Serverplattform erwartet. Live-Migration, Hochverfügbarkeit mit automatischem Neustart, Wartungsmodus, Platzierungsregeln und verteilte virtuelle Switches.
- Vorhandener Speicher. Angebunden wird per Fibre Channel, iSCSI oder NFS – auch an Systeme anderer Hersteller.
- Planbare Lizenz. Abonnement pro CPU-Sockel mit ein, drei oder fünf Jahren Laufzeit, HPE-Support inklusive. Die Zahl der Kerne spielt keine Rolle – anders als bei VMware.
Unterstützt werden vor allem HPE ProLiant-Server und HPE-Speichersysteme; welche Modelle freigegeben sind, steht in HPEs Kompatibilitätsmatrix, die wir vor jedem Projekt prüfen.
Von VMware zu HVM – Schritt für Schritt
Der größte Vorteil gegenüber einem harten Plattformwechsel: Sie müssen sich nicht an einem Stichtag entscheiden. VM Essentials verwaltet die bestehende VMware-Umgebung mit, neue HVM-Hosts kommen hinzu, und die Maschinen ziehen mit dem eingebauten Migrationswerkzeug in Etappen um. Die alte Umgebung bleibt bis zur Abnahme als Rückweg erhalten. Alternativ lässt sich eine Maschine aus einer Veeam-Sicherung direkt auf HVM wiederherstellen.
Nach dem Umzug werden Gasttreiber angepasst und VMware-Werkzeuge entfernt – dieselben Nacharbeiten wie bei jedem Hypervisor-Wechsel. Wie sich die Lizenzbedingungen bei VMware entwickelt haben und warum viele Unternehmen jetzt wechseln, steht auf unserer Seite zum VMware-Exit.
Datensicherung mit Veeam
Seit März 2026 unterstützt Veeam HPE Morpheus VM Essentials offiziell, per Plug-in ab Veeam Backup & Replication 13.0.1. Gesichert wird agentenlos auf Ebene der Hosts, mit Änderungsverfolgung für schnelle inkrementelle Läufe und Wiederherstellung bis zur einzelnen Datei. Wer heute VMware mit Veeam sichert, behält damit seine Sicherungsstrategie.
Für wen Morpheus passt – und für wen nicht
Gut geeignet ist VM Essentials für Unternehmen, die ohnehin auf HPE-Servern arbeiten, VMware ablösen wollen und Wert auf Herstellersupport für Hardware und Software aus einer Hand legen. Das ist auch der Unterschied zu Proxmox VE: Beide setzen auf KVM, aber für Proxmox gibt es von HPE keinen Support.
Wir raten ab oder schauen genauer hin, wenn
- eine Fachanwendung nur für VMware vSphere freigegeben ist – dann bleibt diese Maschine im Zweifel vorerst auf VMware, die Morpheus-Verwaltung kann sie trotzdem einbinden,
- die Umgebung stark auf VMware-Zusatzprodukte wie NSX, Site Recovery Manager oder Horizon baut,
- nur ein einzelner kleiner Host betrieben wird – dann ist Hyper-V oft einfacher,
- Sie Wert auf eine lange Betriebserfahrung im Markt legen: VM Essentials ist seit 2025 allgemein verfügbar und damit deutlich jünger als VMware, Hyper-V oder Proxmox.
Alle Plattformen nebeneinander stehen auf unserer Übersicht zur Virtualisierung.
Warum SSP für HPE Morpheus
Wir sind seit über 30 Jahren HPE-Partner – die Zusammenarbeit reicht bis in die Compaq-Zeit zurück – und liefern die Server, auf denen die Umgebungen unserer Kunden laufen. Mit Morpheus kommt die Virtualisierung vom selben Hersteller. Gleichzeitig betreuen wir VMware, Hyper-V und Proxmox VE, und deshalb empfehlen wir Morpheus dort, wo es passt, und nicht, weil es das einzige ist, was wir können. Sicherung, Betrieb und Überwachung laufen bei uns aus einer Hand, über unsere Managed-IT-Leistungen.
Häufige Fragen
Was ist HPE Morpheus VM Essentials?
Die Virtualisierungsplattform von HPE. Sie besteht aus dem KVM-basierten Hypervisor HVM und einer zentralen Verwaltung, die auch bestehende VMware-ESXi-Hosts einbindet. Damit lässt sich VMware schrittweise ablösen.
Wie wird HPE Morpheus VM Essentials lizenziert?
Im Abonnement pro CPU-Sockel mit einer Laufzeit von einem, drei oder fünf Jahren, einschließlich HPE-Support. Die Zahl der Prozessorkerne spielt anders als bei VMware keine Rolle. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach der Bestandsaufnahme.
Können wir VMware und HVM parallel betreiben?
Ja. VM Essentials verwaltet bestehende ESXi-Hosts neben den neuen HVM-Clustern in derselben Oberfläche. Die Maschinen ziehen in Etappen um, und die VMware-Umgebung bleibt bis zur Abnahme als Rückweg bestehen.
Unterstützt Veeam HPE Morpheus VM Essentials?
Ja, seit März 2026 per Plug-in ab Veeam Backup & Replication 13.0.1. Gesichert wird agentenlos auf Host-Ebene, die Wiederherstellung reicht bis zur einzelnen Datei.
Was ist der Unterschied zwischen Morpheus VM Essentials und Proxmox VE?
Beide nutzen KVM als Hypervisor. VM Essentials ist ein kommerzielles Produkt von HPE mit Herstellersupport für Hardware und Software aus einer Hand und bindet VMware-Hosts ein. Proxmox VE ist Open Source, kostet als Software nichts und wird über eine optionale Subskription von Proxmox unterstützt – HPE selbst bietet für Proxmox keinen Support.
Läuft Morpheus VM Essentials nur auf HPE-Servern?
Der Schwerpunkt liegt auf HPE ProLiant-Servern und HPE-Speichersystemen; welche Hardware freigegeben ist, regelt HPEs Kompatibilitätsmatrix. Speicher anderer Hersteller lässt sich per Fibre Channel, iSCSI oder NFS anbinden. Die Eignung Ihrer vorhandenen Hardware prüfen wir vorab.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Wir hören zu, bevor wir empfehlen. Erzählen Sie uns, wo es hakt – wir melden uns kurzfristig zurück.
Kontakt
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage
SSP Informationssysteme GmbH
Nicolaistraße 9–11 | Haus II
12247 Berlin
+49 30 771307-0
in*********@********in.de
Geschäftszeiten
Mo–Do 8:30–17:30 Uhr
Fr 8:30–16:00 Uhr
