Proxmox-Workshop in Berlin: in einem Tag zum Migrationsplan
Ein Tag, Ihre Umgebung, ein schriftliches Ergebnis: Clusterdesign, Migrationspfad, Zeitplan mit Rückfallszenarien und Backup-Strategie für den Wechsel von VMware zu Proxmox VE. Umsetzen können Sie den Plan mit uns – oder ohne uns.
- Ihr Ergebnis
- Für wen
- Vorbereitung
- Ablauf des Tages
- Nach dem Workshop
- Was er nicht ist
- Häufige Fragen
Was Sie am Ende des Tages in der Hand haben
Die meisten VMware-Exits scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass niemand Zeit hat, den Wechsel vernünftig zu planen. Der Workshop schafft diese Zeit – kompakt, an einem Tag, mit Ihren Administratoren am Tisch. Sie erhalten danach schriftlich:
- Einen Migrationsplan mit allen virtuellen Maschinen, ihrer Reihenfolge und dem jeweils passenden Migrationsweg.
- Ein Clusterdesign für Proxmox VE: Anzahl und Ausstattung der Hosts, Speicherkonzept mit Ceph, ZFS oder vorhandenem Storage, Netzwerk und VLANs.
- Einen Zeitplan mit Meilensteinen, Go-Live-Termin und festgelegten Rückfallszenarien für jede Migrationswelle.
- Eine Backup-Strategie für die neue Umgebung – mit Proxmox Backup Server oder Veeam, inklusive Kopie außer Haus.
- Klare Rollen und Zuständigkeiten auf beiden Seiten: wer was vorbereitet, umzieht, testet und abnimmt.
Der Plan ist so geschrieben, dass er ohne uns umsetzbar ist. Wir gehen davon aus, dass Sie ihn mit uns umsetzen wollen, wenn der Workshop gut war – aber eine Verpflichtung entsteht daraus nicht.
Für wen der Workshop gedacht ist
- Unternehmen mit einer VMware-Verlängerung in Sicht, die vor der Unterschrift wissen wollen, was ein Wechsel kostet und wie lange er dauert.
- IT-Leitungen und Geschäftsführungen, die eine belastbare Entscheidungsgrundlage brauchen statt Herstellerfolien.
- Administratorenteams, die Proxmox bereits im Test haben und den Schritt in die Produktion sauber planen wollen.
- Betreiber von Hyper-V- oder älteren Proxmox-Umgebungen, die neu aufbauen oder auf Proxmox VE 9 aktualisieren müssen.
Typischerweise sind das Unternehmen mit 10 bis 200 Mitarbeitenden und zwischen einer Handvoll und einigen Dutzend virtuellen Maschinen. Größere Umgebungen teilen wir auf mehrere Termine auf.
Was wir vorher von Ihnen brauchen
Damit wir am Workshoptag direkt einsteigen können, schicken wir Ihnen vorab einen kurzen Fragebogen. Hilfreich sind außerdem:
- Ein Export der VMware-Inventur, zum Beispiel mit RVTools – alle Maschinen mit Kernen, Arbeitsspeicher, Festplatten und Netzwerken
- Ein aktueller Netzplan, zumindest für den Serverbereich
- Die Liste der geschäftskritischen Anwendungen und ihrer Ansprechpartner
- Laufzeit und Verlängerungstermin des VMware-Vertrags
- Ihr aktuelles Sicherungskonzept
Wer das nicht vollständig hat, ist in guter Gesellschaft. Was fehlt, erheben wir gemeinsam – dafür ist der Vormittag da.
So läuft der Tag ab
| Block | Inhalt |
|---|---|
| Analyse | Durchsicht Ihres vSphere-Clusters, des Netzwerks und des Speichers; offene Punkte aus dem Fragebogen |
| Rollen | Wer auf Ihrer Seite und auf unserer Seite welche Aufgaben übernimmt, wer entscheidet und wer abnimmt |
| Systemdesign | Planung eines stabilen, erweiterbaren Proxmox-VE-Clusters; Bereitstellung der Knoten, Speicher- und Netzwerkkonzept |
| Migrationspfad | Einordnung jeder Maschine, Wahl des Migrationswegs, Reihenfolge der Wellen, Abhängigkeiten zwischen Diensten |
| Praxis | Migration einer Test-Maschine von ESXi auf Proxmox VE, damit Ihr Team den Ablauf einmal gesehen hat |
| Zeitplan | Gemeinsame Ausarbeitung von Meilensteinen, Go-Live-Termin und Rückfallszenarien |
| Datensicherung | Sicherungskonzept für die neue Umgebung und für die Übergangszeit |
| Betrieb | Wer den Cluster danach betreibt – Ihr Team, wir oder beide gemeinsam – und in welchem Umfang |
Wie es nach dem Workshop weitergeht
Der Workshop ist der erste von zehn Meilensteinen, an denen sich ein Wechsel entlanghangelt. So sieht der Weg bis zum laufenden Betrieb aus:
| Phase | Meilenstein | Worum es geht |
|---|---|---|
| Planung | 1. Team und Projektsetup | Feste Projektleitung auf beiden Seiten |
| Planung | 2. Prüfung der Workloads | Jede Anwendung auf Eignung und Leistungsbedarf geprüft |
| Planung | 3. Abhängigkeiten | Schnittstellen zwischen Diensten bestimmen die Reihenfolge |
| Planung | 4. Einordnung | Je Anwendung: umziehen wie sie ist, anpassen oder ablösen |
| Migration | 5. Zielmodell | Eigener Serverraum, Private Cloud oder Mischform – passend zu Ihren Vorgaben |
| Migration | 6. Messgrößen | Leistungswerte wie Latenzen und Antwortzeiten als Abnahmekriterium |
| Migration | 7. Datenübernahme | Mit dem Import-Assistenten von Proxmox, über gemeinsamen Speicher oder aus der Sicherung |
| Migration | 8. Go-Live | Umschaltung außerhalb der Kernarbeitszeiten, mit erprobtem Rückfallplan |
| Betrieb | 9. Laufender Betrieb | Updates, Überwachung und Datensicherung |
| Betrieb | 10. Kosten im Blick | Transparente Abrechnung ohne Lizenzbündel |
Wie die Migration technisch abläuft und wo die Stolpersteine liegen, beschreiben wir ausführlich auf der Seite zum VMware-Exit. Soll die neue Umgebung nicht mehr im eigenen Haus stehen, gehört die Private Cloud der NMMN mit in die Planung.
Was der Workshop nicht ist
Der Workshop ist ein Planungstag für Ihre Umgebung, keine Administratorenschulung. Ihr Team sieht die wichtigsten Handgriffe und wird im Projekt eingewiesen; wer Proxmox VE von Grund auf lernen oder sich zertifizieren lassen will, ist bei den Schulungen des Herstellers und seiner Trainingspartner besser aufgehoben.
Er ist auch keine Verkaufsveranstaltung. Kommen wir am Ende zu dem Schluss, dass ein Wechsel für Sie jetzt nicht sinnvoll ist – etwa weil eine zertifizierte Fachanwendung an VMware hängt oder der Vertrag noch lange läuft –, dann steht genau das im Ergebnis. Für eine breitere Bestandsaufnahme Ihrer gesamten IT gibt es unsere IT-Infrastruktur-Bestandsaufnahme.
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Proxmox-Workshop?
Einen Arbeitstag. Vorab füllen Sie einen kurzen Fragebogen aus und schicken uns, soweit vorhanden, einen Export Ihrer VMware-Inventur. Die schriftlichen Ergebnisse – Migrationsplan, Systemdesign und Zeitplan – erhalten Sie in den Tagen nach dem Workshop. Sehr große Umgebungen teilen wir auf mehrere Termine auf.
Wer sollte am Workshop teilnehmen?
Mindestens eine Person, die Ihre VMware-Umgebung technisch kennt, und eine Person, die über Budget und Zeitplan entscheiden kann. Bei Anwendungen mit besonderen Anforderungen ist es hilfreich, wenn die jeweiligen Verantwortlichen für einen Teil des Tages dazukommen.
Brauchen wir Vorkenntnisse zu Proxmox?
Nein. Der Workshop setzt Erfahrung mit Ihrer bestehenden Virtualisierung voraus, aber kein Wissen über Proxmox VE. Was sich für Ihre Administratoren ändert, zeigen wir am Tag selbst, einschließlich der Migration einer Test-Maschine.
Ist der Workshop eine Proxmox-Schulung?
Nein. Der Workshop ist ein Planungstag für Ihre konkrete Umgebung. Eine Einweisung Ihres Teams gehört später zum Migrationsprojekt. Wer Proxmox VE von Grund auf lernen oder sich zertifizieren lassen möchte, findet dafür Schulungen beim Hersteller und seinen Trainingspartnern.
Sind wir nach dem Workshop an SSP gebunden?
Nein. Die Ergebnisse gehören Ihnen und sind so geschrieben, dass Ihr eigenes Team oder ein anderer Dienstleister sie umsetzen kann. Wenn Sie die Umsetzung mit uns machen möchten, erstellen wir auf Basis des Plans ein Angebot.
Was kostet der Proxmox-Workshop?
Der Aufwand hängt vor allem von der Größe Ihrer Umgebung ab. Sie erhalten vorab ein verbindliches Angebot, damit Sie wissen, woran Sie sind, bevor der Tag beginnt.
Wo findet der Workshop statt?
Bei Ihnen vor Ort in Berlin und Umgebung oder bei uns in Berlin-Lankwitz. Wichtig ist, dass wir während des Tages auf Ihre VMware-Umgebung zugreifen können, um Fragen direkt am System zu klären.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Wir hören zu, bevor wir empfehlen. Erzählen Sie uns, wo es hakt – wir melden uns kurzfristig zurück.
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