HPE Aruba Networking in Berlin – Switches, WLAN und Central
Netzwerk von HPE: CX-Switches vom Arbeitsplatz bis zum Kern, Access Points mit Wi-Fi 6, 6E und 7 und eine Verwaltung für alles aus der Cloud. Wir planen, liefern und nehmen Aruba-Netze für Unternehmen in Berlin und Brandenburg in Betrieb.
Aruba gehört seit 2015 zu Hewlett Packard Enterprise und heißt inzwischen HPE Aruba Networking. Für uns ist das praktisch: Server, Speicher und Netzwerk kommen vom selben Hersteller, und wer schon ProLiant-Server bei uns betreibt, hat für das Netz denselben Ansprechpartner. Wir konzentrieren uns bei Aruba auf drei Dinge – die CX-Switches, die Access Points und die Verwaltung mit Central.
CX-Switches: von 6000 bis 6300
Alle aktuellen Aruba-Switches laufen mit demselben Betriebssystem, AOS-CX. Das klingt nach einem Detail, spart aber im Alltag Zeit: Wer einen CX-Switch konfigurieren kann, kann alle. Das Grundbetriebssystem braucht keine Lizenz, und HPE gibt auf die Switches eine eingeschränkte lebenslange Garantie. Alle Serien haben eine REST-Schnittstelle für automatisierte Konfiguration; die größeren bringen zusätzlich eine Analyse-Engine mit, die Auffälligkeiten im Netz selbst meldet.
| Serie | Rolle im Netz | Was sie auszeichnet |
|---|---|---|
| CX 6000 | Arbeitsplatz-Switch (Access) | Layer 2 mit ACLs, QoS und statischem Routing, PoE+ für Telefone, Kameras und Access Points; lüfterlose Modelle mit 8 und 12 Ports für Büro und Besprechungsraum |
| CX 6100 | Access mit schnellerem Uplink | wie die 6000, dazu 10-Gigabit-Uplinks – wenn viele Arbeitsplätze an einem Verteiler hängen |
| CX 6200 | Access und kleine Aggregation | stapelbar zu einem logischen Switch (VSF), einzelne Modelle mit Multigigabit-Ports für schnelle Access Points |
| CX 6300 | Access, Aggregation, kleiner Kern | volles Layer-3-Routing mit OSPF und BGP, stapelbar, Multigigabit und PoE mit höherer Leistung, schnelle Uplinks bis 50 Gigabit |
In den meisten Projekten sieht das so aus: CX 6000 oder 6100 an den Arbeitsplätzen, ein Stapel CX 6300 als Kern, dazwischen – bei mehreren Etagen oder Gebäuden – CX 6200 oder 6300 als Verteiler. Bestehende Aruba-Netze mit älteren Switches der Reihen 2930 oder 5400R betreuen wir weiter und planen den Wechsel auf CX dann, wenn er sich lohnt.
Wenn der Netzwerkkern mehr tragen muss
Ab einer gewissen Größe – viele Etagen, mehrere Hundert Ports, Server und Speicher mit 25 Gigabit – reicht ein Stapel fester Switches im Kern nicht mehr. Dann setzen wir ein modulares Chassis aus der CX-Familie ein: Steckplätze für unterschiedliche Portmodule, doppelt ausgelegte Management-Module und Netzteile, Multigigabit-Ports mit bis zu 90 Watt PoE und die HPE-Technik VSX, mit der zwei Kern-Switches gemeinsam arbeiten und nacheinander aktualisiert werden, ohne dass das Netz stillsteht. Welche Bauform zu Ihrem Standort passt, ergibt sich aus der Planung.
WLAN mit Wi-Fi 6, 6E und 7
HPE teilt die Access Points in Serien nach WLAN-Standard ein. Welche davon passt, hängt weniger vom Standard ab als davon, welche Geräte Ihre Mitarbeitenden nutzen, wie dicht die Räume belegt sind und wie lange die Access Points hängen sollen.
| Serie | Standard | Beispielmodelle | Wofür |
|---|---|---|---|
| 500er | Wi-Fi 6 | AP-505, AP-515, AP-535; AP-503H und AP-505H zur Wandmontage mit LAN-Ports; AP-565 und AP-575 für draußen | Büros, Praxen, Lager – solide und preiswert |
| 600er | Wi-Fi 6E | AP-615, AP-635; AP-605H zur Wandmontage | Räume mit vielen Geräten; nutzt zusätzlich das 6-GHz-Band |
| 700er | Wi-Fi 7 | AP-725 und größere Modelle | Neubau und Neuausstattung, die zehn Jahre halten soll |
Das 6-GHz-Band, das Wi-Fi 6E und Wi-Fi 7 zusätzlich nutzen, ist in Deutschland im Bereich 5.945 bis 6.425 MHz für WLAN in Gebäuden freigegeben. Dort ist es noch ruhig, weil ältere Geräte es nicht kennen – ein Vorteil, der mit jedem neuen Laptop kleiner wird. Die neueren Access Points brauchen für volle Leistung Multigigabit-Ports und PoE nach 802.3at; beides planen wir bei den Switches gleich mit.
Wir planen Anzahl und Montageorte der Access Points anhand Ihrer Grundrisse und der Nutzung der Räume, liefern die Geräte und nehmen das WLAN in Betrieb – mit getrennten Netzen für Mitarbeitende, Geräte und Telefonie.
HPE Aruba Networking Central
Central ist die Verwaltungsplattform für Access Points, Switches und Gateways – eine Oberfläche für alle Standorte. Neue Geräte holen sich ihre Konfiguration beim ersten Einschalten selbst (Zero Touch Provisioning), Einstellungen werden als Vorlage einmal gepflegt und auf alle Geräte verteilt, und die Auswertung zeigt, welcher Client wo Probleme hat, statt dass jemand vor Ort suchen muss. Für eine Filiale oder ein Homeoffice-Netz heißt das: Gerät hinschicken, einstecken lassen, fertig.
Central wird pro Gerät im Abonnement lizenziert, mit Laufzeiten von einem, drei oder fünf Jahren und in den Stufen Foundation und Advanced. Für die aktuellen Access Points mit Wi-Fi 7 ist die Central-Subskription Voraussetzung; die CX-Switches lassen sich auch ohne Central über Weboberfläche und Kommandozeile verwalten. Wer die Verwaltung nicht in der Cloud haben möchte, für den gibt es Central auch als Installation im eigenen Rechenzentrum – das rechnen wir im Einzelfall durch.
Aruba oder LANCOM?
Wir führen beide, und beide sind gut. LANCOM ist ein deutscher Hersteller mit eigener Management Cloud und klassischer Verwaltung per LANconfig, stark bei Routern, VPN und kleineren Standorten. Aruba spielt seine Stärken bei größeren Campus-Netzen, bei vielen Access Points und dort aus, wo ohnehin HPE-Server und -Speicher stehen. Oft entscheidet, was schon da ist – ein Netz aus einem Guss ist leichter zu betreiben als eine Mischung.
Was Sie vorher wissen sollten
- Central kostet laufend. Die Subskription ist ein wiederkehrender Posten. Läuft sie aus, lassen sich die betroffenen Geräte nicht mehr über Central verwalten. Wir planen die Laufzeiten deshalb so, dass sie zur Nutzungsdauer der Hardware passen.
- Wi-Fi 7 lohnt sich nicht überall. Solange die meisten Laptops und Telefone Wi-Fi 6 sprechen, bringt ein Wi-Fi-7-Access-Point im Alltag wenig mehr. Bei einer Neuausstattung für die nächsten zehn Jahre sieht das anders aus.
- Keine Firewall aus dem Switch-Regal. HPE bietet auch Aruba-Gateways mit Firewall-Funktionen an. Den Perimeterschutz übernimmt bei uns trotzdem eine Firewall von WatchGuard – die Switches machen das Netz, die Firewall schützt es.
- Für ein Büro mit fünf Arbeitsplätzen ist das oft zu viel. Ein einzelner Switch und zwei Access Points brauchen keine Enterprise-Plattform. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn eine einfachere Lösung reicht.
So arbeiten wir mit Aruba
Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme: welche Verteiler es gibt, welche Kabel liegen, welche Geräte Strom über das Netzwerkkabel brauchen und wie viele Clients sich in welchen Räumen aufhalten. Daraus entstehen der Netzplan mit VLANs und Adressbereichen und die Stückliste. Wir liefern und konfigurieren die Switches, nehmen Access Points und Central in Betrieb, ziehen die Endgeräte vom alten Netz um und dokumentieren das Ergebnis. Danach überwachen und pflegen wir das Netz auf Wunsch im Rahmen unserer Managed-IT-Leistungen.
Häufige Fragen
Brauchen Aruba-CX-Switches eine Lizenz?
Das Betriebssystem AOS-CX ist ohne Lizenz nutzbar. Eine Subskription fällt nur an, wenn die Switches über HPE Aruba Networking Central verwaltet werden sollen.
Welche Garantie gibt HPE auf Aruba-Switches?
HPE gewährt auf die CX-Switches eine eingeschränkte lebenslange Garantie; die genauen Bedingungen legt HPE je Produkt fest. Für schnelleren Austausch und Herstellersupport gibt es zusätzliche Serviceverträge.
Brauche ich HPE Aruba Networking Central?
Für die aktuellen Wi-Fi-7-Access-Points ja, sie werden über Central verwaltet und lizenziert. Die CX-Switches lassen sich auch ohne Central über Weboberfläche und Kommandozeile betreiben.
Wi-Fi 6, 6E oder Wi-Fi 7 – was sollen wir kaufen?
Das hängt von Ihren Endgeräten und der geplanten Nutzungsdauer ab. Für die meisten Büros reicht Wi-Fi 6 heute gut aus. Wer für zehn Jahre neu ausstattet oder sehr viele Geräte pro Raum hat, fährt mit Wi-Fi 6E oder Wi-Fi 7 besser.
Können wir unsere älteren Aruba-Switches weiter betreiben?
Ja. Netze mit Switches der Reihen 2930 oder 5400R betreuen wir weiter. Den Umstieg auf CX planen wir, wenn Support oder Leistung es erfordern, und stellen dann schrittweise um.
Aruba oder LANCOM – was ist besser?
Beide sind gut, wir führen beide. LANCOM ist stark bei Routern, VPN und kleineren Standorten, Aruba bei größeren Campus-Netzen, vielen Access Points und in Umgebungen, in denen bereits HPE-Server und -Speicher stehen.
Ersetzen die Aruba-Gateways eine Firewall?
Bei uns nicht. Den Perimeterschutz übernimmt eine WatchGuard Firebox; die Aruba-Komponenten kümmern sich um das interne Netz und das WLAN.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Wir hören zu, bevor wir empfehlen. Erzählen Sie uns, wo es hakt – wir melden uns kurzfristig zurück.
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