HPE Partner in Berlin – ProLiant-Server seit der ersten Generation
Wir verkaufen und betreuen ProLiant-Server, seit es sie gibt – die ersten kamen 1993 noch von Compaq. Heute planen wir für Unternehmen in Berlin und Brandenburg die passenden HPE-Server, den Speicher dazu und auf Wunsch das Netzwerk.
- Server-Serien
- Tower
- Rack 300er
- Rack 500er
- Gen11 oder Gen12
- iLO & Sicherheit
- Virtualisierung
- Storage
- Netzwerk
- So arbeiten wir
- Häufige Fragen
SSP ist seit über 30 Jahren HPE-Partner, die Zusammenarbeit reicht bis in die Compaq-Zeit zurück. In dieser Zeit haben wir ProLiant-Server in jeder Größenordnung aufgestellt – vom einzelnen Tower im Büro bis zum Cluster im Rechenzentrum. Die meisten Umgebungen unserer Kunden laufen auf HPE, und viele davon betreuen wir seit mehreren Servergenerationen.
Auf dieser Seite beschreiben wir, welche Server-Serien HPE derzeit anbietet und wofür wir sie einsetzen. Datenblätter brauchen Sie dafür nicht zu wälzen: Welches Modell in welcher Ausstattung passt, klären wir gemeinsam mit Ihnen anhand Ihrer Anwendungen.
Die ProLiant-Serien im Überblick
Die Bezeichnungen folgen einem Schema, das man einmal verstanden haben muss: ML steht für Tower-Server, DL für Rack-Server. Die erste Ziffer nennt die Serie – 100er für den Einstieg, 300er für das breite Mittelfeld, 500er für Server mit vier Prozessoren. Bei den Rack-Servern verrät die letzte Ziffer den Prozessorhersteller: eine 0 steht für Intel, eine 5 für AMD. Ein DL380 ist also ein Intel-Rack-Server der 300er-Serie, ein DL385 sein Gegenstück mit AMD EPYC.
| Serie | Bauform | Prozessoren | Typischer Einsatz bei unseren Kunden |
|---|---|---|---|
| ML30, ML110 | Tower | 1 × Intel | kleine Standorte ohne Serverraum, Datei- und Anwendungsserver, Außenstellen |
| ML350 | Tower | bis 2 × Intel | vollwertiger Server ohne Rack, auch als Virtualisierungs-Host |
| DL320, DL340 | Rack, 1 HE / 2 HE | 1 × Intel | Virtualisierung mit wenigen Hosts, Speicher-lastige Anwendungen |
| DL325, DL345 | Rack, 1 HE / 2 HE | 1 × AMD EPYC | viele Kerne auf einem Sockel – sparsam bei sockelbasierten Lizenzen |
| DL360, DL380 | Rack, 1 HE / 2 HE | bis 2 × Intel | der Standard für Virtualisierungs-Cluster, Datenbanken, Terminalserver |
| DL365, DL385 | Rack, 1 HE / 2 HE | bis 2 × AMD EPYC | dichte Virtualisierung mit vielen VMs pro Host |
| DL380a | Rack, 4 HE | 2 × Intel | Server mit mehreren GPUs für KI-Anwendungen |
| DL560, DL580 | Rack, 2 HE / 4 HE | 4 × Intel | große In-Memory-Datenbanken, SAP HANA |
Tower-Server: ML30, ML110 und ML350
Nicht jeder Standort hat einen Serverschrank. Für die Praxis, die Kanzlei oder die Außenstelle ist ein Tower oft die ehrlichere Lösung: leise genug für das Büro, ohne Rack-Zubehör, trotzdem mit Fernwartung per iLO. Der ML30 ist der Einstieg mit einem Prozessor für Datei- und Anwendungsdienste, der ML110 bietet mehr Speicher und Erweiterungsplätze. Der ML350 ist ein vollwertiger Zweisockel-Server im Tower-Gehäuse – mit so viel Platz für Laufwerke, dass er auch als Virtualisierungs-Host mit eigenem Speicher taugt. Kommt später doch ein Serverschrank dazu, lässt sich der ML350 mit einem Umbausatz ins Rack einbauen.
Rack-Server der 300er-Serie
Die 300er-Serie ist das Rückgrat der meisten Umgebungen, die wir betreuen, und der DL380 ist darin seit Jahrzehnten der Klassiker. Zwei Prozessoren, viel Arbeitsspeicher, Platz für Laufwerke und Erweiterungskarten auf zwei Höheneinheiten – damit trägt er Virtualisierungs-Cluster, Datenbanken und Terminalserver. Der DL360 ist dieselbe Technik auf einer Höheneinheit, wenn im Rack wenig Platz ist und weniger Laufwerke gebraucht werden.
Die Einsockel-Modelle DL320 und DL340 (Intel) sowie DL325 und DL345 (AMD) sind oft die wirtschaftlichere Wahl, als man denkt. Ein einzelner aktueller Prozessor hat mehr Kerne als früher zwei zusammen – und Virtualisierungsplattformen wie HPE Morpheus VM Essentials oder die Proxmox-Subskription werden pro CPU-Sockel lizenziert. Ein Sockel weniger halbiert dort die Lizenzkosten. Die AMD-Modelle DL365 und DL385 spielen ihre Stärke aus, wenn sehr viele virtuelle Maschinen auf wenigen Hosts laufen sollen.
Für KI-Anwendungen gibt es den DL380a, einen Server auf vier Höheneinheiten mit Platz für mehrere GPUs. Ob sich eigene KI-Hardware für Sie lohnt oder ob eine Grafikkarte in einem normalen DL380 reicht, klären wir vor jeder Investition anhand des konkreten Anwendungsfalls.
Die 500er-Serie: vier Prozessoren
DL560 und DL580 sind Server mit vier Prozessorsockeln und – beim DL580 der aktuellen Generation – bis zu 16 TB Arbeitsspeicher. Sie sind gebaut für Anwendungen, die sich nicht auf mehrere Server verteilen lassen: große In-Memory-Datenbanken wie SAP HANA oder umfangreiche Analysen. Im Mittelstand ist das die Ausnahme. Wo ein solcher Server gebraucht wird, planen wir ihn gemeinsam mit dem Softwarehersteller, dessen Freigaben dann maßgeblich sind.
Gen11 oder Gen12?
HPE hat im Februar 2025 die Generation 12 vorgestellt, zunächst mit Intel-Xeon-6-Prozessoren, inzwischen auch mit ersten AMD-Modellen. Die Generation 11 bleibt parallel lieferbar, etwa bei den kleineren Tower-Servern. Für Sie heißt das: Die Generation ist kein Selbstzweck. Gen12 bringt mehr Leistung pro Watt und die neue Verwaltung iLO 7; Gen11 kann für Ihren Bedarf genauso ausreichen und günstiger sein. Wir vergleichen beides im Angebot.
Wer noch Server der Generationen 9 oder 10 betreibt, sollte die Ablösung planen. Neben dem näher rückenden Supportende des Herstellers spricht der Stromverbrauch dafür: Mehrere alte Server lassen sich heute meist auf einem neuen zusammenfassen.
iLO, Compute Ops Management und Sicherheit
Jeder ProLiant-Server hat mit iLO (Integrated Lights-Out) einen eigenen Verwaltungscomputer an Bord. Darüber sehen wir Temperaturen, Lüfter, Netzteile und Laufwerke, starten den Server neu oder installieren ihn aus der Ferne – auch wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert. Für uns ist iLO das wichtigste Werkzeug in der Betreuung: Ein Plattendefekt meldet sich, bevor jemand vor Ort etwas bemerkt, und in vielen Fällen ist das Austauschteil schon unterwegs. Auch die tatsächliche Leistungsaufnahme lesen wir dort ab – sie ist die Grundlage, wenn wir die USV für den Serverschrank dimensionieren.
HPE verankert in iLO die Silicon Root of Trust: Beim Start prüft der Server, ob seine Firmware unverändert ist, und verweigert manipulierten Code. In der Generation 12 übernimmt das iLO 7 mit einem eigenen Sicherheitsprozessor, den HPE auf die Anforderungen der Post-Quanten-Kryptografie ausgelegt hat. Mehrere Standorte lassen sich zusätzlich über HPE Compute Ops Management aus der Cloud überwachen – ob sich das für Sie lohnt, besprechen wir mit Ihnen.
Virtualisierung mit HPE Morpheus
Zu den Servern gehört bei HPE inzwischen auch die Virtualisierung. Mit HPE Morpheus VM Essentials lässt sich VMware schrittweise ablösen: der KVM-basierte Hypervisor HVM und eine Verwaltung, die bestehende ESXi-Hosts einbindet – lizenziert pro CPU-Sockel, mit Support von HPE für Hardware und Software aus einer Hand.
Auf ProLiant-Servern betreuen wir ebenso VMware, Microsoft Hyper-V und Proxmox VE. Für Proxmox bietet HPE allerdings keinen Herstellersupport – was das bedeutet und welche Plattform zu Ihnen passt, steht auf unserer Seite zur Virtualisierung.
HPE Storage: MSA, Alletra und Band
Sobald mehrere Server gemeinsam arbeiten, brauchen sie einen gemeinsamen Speicher. Für kleine Cluster setzen wir die HPE MSA ein, für größere Datenmengen die Alletra 5000, für große und besonders kritische Umgebungen die Alletra Storage MP. Für die Sicherungskopie, die offline bleibt, kommen HPE-Bandlaufwerke dazu. Was die Systeme unterscheidet und wann wir von welchem abraten, steht auf unserer Seite HPE Storage.
HPE Aruba Networking: Switches und WLAN
Zum Rechenzentrum gehört das Netz davor. Mit HPE Aruba Networking planen wir Netzwerke aus einer Hand: CX-Switches vom Arbeitsplatz bis zum Kern, Access Points mit Wi-Fi 6, 6E und 7 und die Verwaltung mit Central. Mehr dazu auf unserer Seite HPE Aruba Networking.
So arbeiten wir mit HPE-Servern
- Bestandsaufnahme statt Katalog. Wir sehen uns an, was auf Ihren Servern läuft und wie ausgelastet sie tatsächlich sind – über unsere IT-Beratung. Daraus ergibt sich die Ausstattung, nicht aus einer Preisliste.
- Konfiguration nach Anwendung. Prozessor, Arbeitsspeicher, RAID-Controller, Laufwerke, Netzwerkkarten und redundante Netzteile stellen wir so zusammen, dass sie zu Ihren Anwendungen und Lizenzen passen.
- Einbau und Inbetriebnahme. Wir liefern, bauen ein – bei Ihnen oder im Rechenzentrum –, installieren Betriebssystem oder Virtualisierung und ziehen die Anwendungen vom alten Server um.
- Serviceverträge, die zur Laufzeit passen. HPE stellt einen Großteil der Firmware-Updates nur für Server mit gültiger Garantie oder Servicevertrag bereit. Wir planen die HPE-Serviceverträge (Care Packs) deshalb von Anfang an über die ganze Nutzungsdauer – ein Server ohne Updates ist ein Sicherheitsrisiko.
- Betrieb und Sicherung. Überwachung über iLO, Updates und Austauschteile im Rahmen unserer Managed-IT-Leistungen, die Datensicherung mit Veeam.
Häufige Fragen
Was bedeuten die Bezeichnungen DL und ML bei HPE ProLiant?
ML steht für Tower-Server, DL für Rack-Server. Die erste Ziffer nennt die Serie (100er Einstieg, 300er Mittelfeld, 500er vier Prozessoren). Bei Rack-Servern steht eine 0 am Ende für Intel, eine 5 für AMD – etwa DL380 und DL385.
Welcher HPE-Server passt für ein mittelständisches Unternehmen?
Meist ein Rack-Server der 300er-Serie, etwa der DL380 oder DL360, oder ein ML350, wenn kein Serverschrank vorhanden ist. Für Virtualisierung mit sockelbasierter Lizenz ist ein Einsockel-Modell wie DL320 oder DL345 oft wirtschaftlicher.
Sollten wir Gen11 oder Gen12 kaufen?
Gen12 bringt mehr Leistung pro Watt und iLO 7, Gen11 ist für viele Anforderungen günstiger und weiter lieferbar. Wir vergleichen beide Generationen im Angebot anhand Ihres Bedarfs.
Tower oder Rack – was ist besser?
Ohne Serverschrank ist ein Tower wie der ML350 die bessere Wahl, er ist leise und braucht kein Rack-Zubehör. Sobald mehrere Server, Speicher und Switches zusammenkommen, ist ein Rack übersichtlicher und leichter zu kühlen.
Was ist HPE iLO?
Integrated Lights-Out ist ein eigener Verwaltungscomputer in jedem ProLiant-Server. Damit lässt sich der Server aus der Ferne überwachen, neu starten und installieren, auch wenn das Betriebssystem nicht reagiert. Zusätzlich prüft iLO beim Start, ob die Firmware unverändert ist.
Bekomme ich Firmware-Updates auch ohne Servicevertrag?
Nur eingeschränkt. HPE stellt einen Großteil der Firmware-Updates nur für Server mit gültiger Garantie oder Servicevertrag bereit. Deshalb planen wir Serviceverträge über die gesamte Nutzungsdauer ein.
Läuft Proxmox VE auf HPE ProLiant-Servern?
Technisch ja, und wir setzen es dort auch ein. HPE führt Proxmox VE aber nicht in seiner Zertifizierungsmatrix und leistet dafür keinen Softwaresupport. Die Hardwaregarantie bleibt bei HPE, den Softwaresupport übernimmt eine Proxmox-Subskription; wer Herstellersupport für alles braucht, wählt Morpheus, Hyper-V oder VMware.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Wir hören zu, bevor wir empfehlen. Erzählen Sie uns, wo es hakt – wir melden uns kurzfristig zurück.
Kontakt
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage
SSP Informationssysteme GmbH
Nicolaistraße 9–11 | Haus II
12247 Berlin
+49 30 771307-0
in*********@********in.de
Geschäftszeiten
Mo–Do 8:30–17:30 Uhr
Fr 8:30–16:00 Uhr
