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HP EliteBook, ProBook und Z-Workstations in Berlin – KI-PCs auswählen, einrichten, betreuen

Wir liefern HP-Notebooks, Desktops, Workstations und Monitore für Unternehmen in Berlin und Brandenburg – vom einzelnen Arbeitsplatz bis zum Rollout. Als HP Amplify AI Partner beraten wir auch beim Thema KI-PC: welche Arbeitsplätze davon heute etwas haben und welche nicht. Einrichtung, Garantie, Service und Zubehör gehören bei uns dazu.

Die neuen HP-Namen – und was „KI-PC“ bei HP bedeutet

Wer ein paar Jahre lang kein HP-Gerät gekauft hat, findet sich im aktuellen Programm zunächst schwer zurecht. HP hat 2025 die Namen seiner Business-PCs umgestellt. Aus dem EliteBook 840 wurde das EliteBook 8, aus dem EliteBook 640 das EliteBook 6, aus dem ProBook 440 das ProBook 4. Bei den Desktops ging es genauso: Auf den EliteDesk 800 folgt der EliteDesk 8, auf den ProDesk 400 der ProDesk 4.

Die neue Logik ist einfacher als die alte, wenn man sie einmal kennt. Elite steht für die Oberklasse, Pro für die Geräte, die HP an wachsende Unternehmen richtet. Die Ziffer dahinter gibt die Stufe innerhalb der Familie an – je höher, desto hochwertiger. Darüber stehen bei den Notebooks noch X und Ultra. Am Ende folgt die Generation mit einem Buchstaben für die Plattform: i für Intel, a für AMD, q für Qualcomm Snapdragon. Ein EliteBook 8 G2i ist also ein EliteBook der Stufe 8 in der zweiten Generation mit Intel-Prozessor. Die Bildschirmgröße steht, wo nötig, dahinter.

Wichtiger als der Name ist eine zweite Einteilung, die HP quer durch alle Serien vornimmt. Sie entscheidet darüber, welche KI-Funktionen ein Gerät überhaupt kann – und sie steht nicht im Modellnamen:

Klasse bei HPKI-Recheneinheit (NPU)Was das praktisch heißt
Next Gen KI-PCmindestens 40 TOPSErfüllt Microsofts Anforderung an einen Copilot+ PC und kann die KI-Funktionen, die Windows und HP nur auf solchen Geräten freischalten – etwa den HP AI Companion.
KI-PCvorhanden, aber unter 40 TOPSDie NPU übernimmt einzelne Aufgaben wie Kameraeffekte in Videokonferenzen und entlastet so Prozessor und Akku. Copilot+-Funktionen gibt es nicht. Beispiel: Der ProDesk 4 kommt laut HP auf bis zu 13 TOPS.
Standard-PCkeineEin klassischer PC. Für Büroarbeit, Browser-Anwendungen und Microsoft 365 reicht das weiterhin.
TOPS: Billionen Rechenoperationen pro Sekunde, die übliche Maßeinheit für die KI-Leistung einer NPU. Einteilung nach HP, Stand September 2026.

Der Haken: Dieselbe Serie gibt es oft in allen drei Klassen. „EliteBook 6“ allein sagt nicht, ob es ein Copilot+ PC ist. Das hängt vom Prozessor der jeweiligen Konfiguration ab. Wir schreiben deshalb in jedes Angebot, zu welcher Klasse das Gerät gehört, und stellen auf Wunsch die Varianten mit und ohne Copilot+-NPU nebeneinander, damit Sie den Aufpreis sehen.

Notebooks: EliteBook und ProBook

Bei den Business-Notebooks führt HP zwei Familien. Das EliteBook ist die Linie für Unternehmen mit hohem Anspruch an Verarbeitung, Verwaltung und Sicherheit, das ProBook die günstigere Linie für den Büroalltag.

SerieEinordnungBildschirmWofür wir sie empfehlen
EliteBook UltraPremium-Oberklasse14 ZollGeschäftsführung, wenn Design, Kamera und Bildschirm vor dem Preis stehen
EliteBook XUltraleicht, auch als Flip mit drehbarem Bildschirm14 ZollVielreisende – einige Konfigurationen wiegen laut HP unter einem Kilogramm
EliteBook 8Die Business-Referenz von HP13, 14 oder 16 ZollWer täglich mit dem Gerät unterwegs ist und es vier bis fünf Jahre nutzen will
EliteBook 6Solide, sehr breit konfigurierbar13, 14 oder 16 ZollStandardgerät für ganze Abteilungen
ProBook 4Linie für wachsende Unternehmen13, 14 oder 16 ZollBüroarbeit mit kleinerem Budget, Zweit- und Schulungsgeräte
Einordnung nach Herstellerangaben und eigener Erfahrung, Stand September 2026. Aktuelle Modelle und Ausstattungen zeigt die Übersicht der HP Business-PCs.

HP EliteBook KI-Laptops

Das EliteBook 8 nennt HP selbst den Goldstandard seiner Business-Notebooks, und das trifft es. Es ist das Gerät, das jeden Tag in die Tasche kommt, mit 5-Megapixel-Kamera, guten Mikrofonen für Videokonferenzen und wahlweise mit Intel- oder AMD-Prozessor. Das EliteBook 6 ist eine Stufe darunter angesiedelt: HP bietet es in der größten Auswahl an Modellen, Größen und Prozessoren an und hat ihm die klassischen Anschlüsse gelassen, die bei den flachen Geräten fehlen. Für uns ist es das naheliegende Gerät, wenn eine ganze Abteilung einheitlich ausgestattet werden soll.

Das EliteBook X ist das leichte Gerät für Menschen, die mehr unterwegs sind als am Schreibtisch, auch als Flip mit umklappbarem Bildschirm. HP hat es modular aufgebaut, damit es sich schnell warten lässt. Das EliteBook Ultra steht darüber: besonders flach, mit 9-Megapixel-Kamera und den hochwertigsten Bildschirmen der Familie. Alle EliteBooks bringen die Verwaltungsfunktionen für Unternehmen und die Sicherheitsfunktionen von HP Wolf Security mit, dazu gehört etwa ein BIOS, das sich nach einem Angriff selbst wiederherstellt.

HP ProBook KI-Laptops

Das ProBook 4 ist die Wahl, wenn es vor allem auf einen fairen Preis ankommt: für Büroarbeit, Branchensoftware, Microsoft 365 und Videokonferenzen. HP bietet es mit Intel-, AMD- und Snapdragon-Prozessoren an, als klassisches Notebook oder als Convertible. Gespart wird bei Gehäuse, Bildschirm und Ausstattung, nicht bei den Grundlagen: Auch das ProBook gibt es mit Infrarotkamera für die Windows-Anmeldung per Gesicht, und die Sicherheitsfunktionen von HP Wolf Security sind an Bord. Für Geräte, die täglich im Außendienst unterwegs sind oder fünf Jahre halten sollen, empfehlen wir eher ein EliteBook.

Desktops: EliteDesk und ProDesk

Für feste Arbeitsplätze, Empfang, Lager, Werkstatt oder Schulungsraum ist ein Desktop oft die bessere Wahl als ein Notebook mit Dockingstation – günstiger, leichter aufzurüsten und schwerer mitzunehmen. HP baut beide Familien in drei Bauformen: als Mini, kaum größer als ein Buch und mit einer Halterung hinter dem Monitor zu befestigen, als flachen Small Form Factor (SFF) und als erweiterbaren Tower.

HP EliteDesk KI-PCs

Der EliteDesk 8 ist HPs Business-Desktop für anspruchsvollere Arbeitsplätze. Die aktuellen Mini-Modelle gibt es als Next Gen KI-PC mit Copilot+-NPU, größere Modelle je nach Konfiguration auch mit Grafikkarte von AMD oder NVIDIA. Eine ungewöhnliche Variante ist das EliteBoard: ein vollständiger PC im Gehäuse einer Tastatur. Es braucht nur einen Monitor und passt gut an Arbeitsplätze, die sich mehrere Menschen teilen oder auf denen nichts herumstehen soll. Wer den PC ganz im Bildschirm haben möchte, bekommt ihn als All-in-One EliteStudio.

HP ProDesk KI-PCs

Der ProDesk 4 ist der solide Standard-PC. Die aktuellen Modelle haben einen Intel-Core-Ultra-Prozessor mit NPU und gehören damit zur Klasse KI-PC, nicht zu den Copilot+ PCs. Der Tower nimmt laut HP bis zu 128 GB Arbeitsspeicher auf, der SFF bis zu 64 GB, beide auf Wunsch mit einer kleinen NVIDIA-Grafikkarte für mehrere Bildschirme. Über austauschbare Anschlussmodule lassen sich ältere Schnittstellen nachrüsten, etwa für Geräte in Lager und Produktion. Für einfache Aufgaben führt HP außerdem den ProDesk 2, als All-in-One gibt es das ProStudio.

Workstations: ZBook und Z

Workstations sind für Anwendungen gebaut, die viel Rechen- und Grafikleistung brauchen: CAD und BIM, Geoinformationssysteme, Simulation, Visualisierung, Videoschnitt – und zunehmend KI-Modelle, die lokal laufen sollen. HP lässt diese Geräte von den Softwareherstellern zertifizieren. Das ist mehr als ein Etikett, denn manche Hersteller leisten Support nur auf zertifizierter Hardware.

HP ZBook Mobile Workstations

ModellEinordnungWofür wir es empfehlen
ZBook 8Einstieg, 14 oder 16 Zoll, optional mit NVIDIA-GrafikLeichte 3D-Modellierung, Designprüfung, Architekturentwürfe unterwegs
ZBook XLeistungsklasse, 16 ZollKonstruktion und Visualisierung als tägliche Hauptarbeit
ZBook UltraKompakt, 14 Zoll, AMD Ryzen AI Max mit bis zu 128 GB gemeinsamem SpeicherGroße Datenmengen und lokale KI-Modelle, wenn das Gerät trotzdem leicht sein soll
ZBook FurySpitzenklasse, 16 oder 18 ZollDesktop-Ersatz für Rendering, Simulation und große Baugruppen
Einordnung nach Herstellerangaben, Stand September 2026. Welches Modell Ihre Software unterstützt, prüfen wir anhand der Zertifizierungslisten der Softwarehersteller.

Eine Besonderheit ist das ZBook Ultra. Prozessor und Grafik teilen sich dort einen gemeinsamen Arbeitsspeicher von bis zu 128 GB, von dem sich ein großer Teil der Grafik zuweisen lässt. Damit passen KI-Modelle und Datensätze in ein 14-Zoll-Notebook, für die man sonst einen Tower mit teurer Grafikkarte bräuchte. Der Speicher ist fest verbaut – die Ausstattung muss also beim Kauf für die gesamte Nutzungsdauer stimmen.

HP Z Desktop Workstations

Bei den Desktop-Workstations reicht das Programm vom Z1 Tower, den HP als preislich attraktiven Einstieg für CAD und BIM positioniert, über die Z2-Familie als Mini, SFF und Tower bis zu Z4, Z6 und Z8 mit Intel-Xeon-Prozessoren, mehreren Grafikkarten und sehr viel Arbeitsspeicher. Den Z4 gibt es auch als Rack-Workstation mit einer Höheneinheit, die im Serverraum steht und per Fernzugriff genutzt wird. Der Z2 Mini G1a überträgt das Konzept des ZBook Ultra auf einen kompakten Desktop, ebenfalls mit bis zu 128 GB gemeinsamem Speicher.

Für Entwicklerteams, die KI-Modelle lokal trainieren und testen, führt HP zusätzlich die ZGX Nano AI Station mit NVIDIA-Chip und NVIDIAs eigenem Betriebssystem. Das ist ein Werkzeug für Fachleute und kein Arbeitsplatzrechner. Bevor wir eine Workstation anbieten, fragen wir nach Ihrer Software und Ihren Datenmengen. Reicht die Leistung eines EliteBook oder EliteDesk, ist die Workstation nur das teurere, schwerere und lautere Gerät.

Monitore: HP Serie 3, 5 und 7 Pro, P- und E-Serie

Auch bei den Monitoren hat HP die Namen umgestellt. Seit 2024 heißen die Business-Bildschirme Serie 3 Pro, Serie 5 Pro und Serie 7 Pro, die Modellnummer verrät Serie und Größe: Ein 527pu ist ein Monitor der Serie 5 mit 27 Zoll. Daneben führt HP die bekannten Business-Serien P und E weiter.

SerieEinordnungTypische MerkmaleWofür wir sie empfehlen
Serie 3 ProEinstiegFull HD, IPS-PanelStandard-Büroarbeitsplatz, Empfang, Schulungsraum
Serie 5 ProMittelklasseJe nach Modell USB-C mit Stromversorgung fürs Notebook, Netzwerkanschluss, KVM-Umschalter, WebcamNotebook-Arbeitsplätze, an denen ein Kabel genügen soll
Serie 7 ProOberklasse4K, je nach Modell USB-C oder Thunderbolt, KVM-Umschalter, Konferenzmonitore mit KameraAnspruchsvolle Arbeit mit viel Bildinhalt, Videokonferenzen am Platz
P-SerieBusiness-Monitore mit wichtigen Produktivitäts- und AnschlussfunktionenSolide Ausstattung zum fairen PreisEinheitliche Ausstattung vieler Arbeitsplätze
E-SerieModerne Business-Monitore mit ergonomischen EinstellmöglichkeitenVoll verstellbar, gute Darstellung für PräsentationenArbeitsplätze mit hohem Anspruch an Ergonomie
Einordnung nach Herstellerangaben, Stand September 2026. Die Ausstattung unterscheidet sich innerhalb einer Serie von Modell zu Modell.

Bei der Auswahl achten wir vor allem auf den Anschluss. Ein Monitor mit USB-C und ausreichender Ladeleistung nimmt das Notebook direkt an – Bild, Daten, Netzwerk und Strom über ein Kabel – und ersetzt am Einzelarbeitsplatz die Dockingstation. Monitore mit KVM-Umschalter bedienen zwei Rechner mit einer Tastatur und Maus, etwa den Firmen-PC und das Notebook. Für die Arbeitsplatzgestaltung zählen außerdem Höhenverstellung, Drehen ins Hochformat und ein flimmerfreies Bild.

KI am Arbeitsplatz: was hinter dem KI-PC steckt

HP Amplify AI ist das KI-Programm von HP für seine Vertriebspartner. HP hat es im November 2024 gestartet. Es verbindet Schulungen wie die HP Future Ready AI MasterClass mit Anwendungsbeispielen aus der Praxis und dem direkten Draht zu den KI-Fachleuten bei HP. SSP nimmt daran teil. Wie jedes Partnerprogramm ist das eine Vertriebsbeziehung und kein Gütesiegel. Für Sie heißt es: Wir kennen die KI-Funktionen der HP-Geräte und können einordnen, welche Ausstattung zu Ihren Arbeitsplätzen passt.

Unsere Aufgabe sehen wir vor allem darin, das Thema zu sortieren. Denn unter „KI“ laufen drei sehr verschiedene Dinge, die in der Werbung gern durcheinandergehen.

Was die NPU heute tut

Die NPU ist eine eigene Recheneinheit im Prozessor, die KI-Aufgaben stromsparend erledigt. Im Alltag merkt man das vor allem in Videokonferenzen: Bei HP laufen Funktionen wie automatische Bildausschnitte, Hintergrundunschärfe und Geräuschunterdrückung auf der NPU, statt Prozessor und Akku zu belasten. Auf Copilot+ PCs schaltet Windows zusätzliche Funktionen frei, etwa Live-Untertitel mit Übersetzung oder die Suche in natürlicher Sprache. Microsoft verlangt dafür eine NPU mit mindestens 40 TOPS, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicherplatz.

KI-Software von HP und Microsoft

Auf seinen Next Gen KI-PCs liefert HP den HP AI Companion mit, derzeit ohne zusätzliche Kosten. Er fasst Dokumente zusammen, vergleicht sie und beantwortet Fragen dazu. Interessant für Unternehmen: Er lässt sich so einstellen, dass alles auf dem Gerät bleibt und keine Daten in die Cloud gehen. Dafür verlangt HP allerdings mindestens 32 GB Arbeitsspeicher. Im März 2026 hat HP mit HP IQ den Nachfolger angekündigt, mit einem lokalen Sprachmodell und einer Anbindung an Microsoft Intune. Die Einführung beginnt mit dem EliteBook X G2 und soll im zweiten Halbjahr 2026 auf weitere Geräte ausgeweitet werden. Zugesagt wird HP IQ von uns erst, wenn es in Deutschland verfügbar ist.

Davon zu unterscheiden ist Microsoft 365 Copilot, der KI-Assistent in Word, Excel, Outlook und Teams. Er läuft in der Cloud von Microsoft, wird pro Benutzer lizenziert und funktioniert auf jedem aktuellen PC. Eine NPU braucht er nicht. Wer KI vor allem in Microsoft 365 nutzen will, muss dafür keine neuen Geräte kaufen.

Wer davon wirklich profitiert

Nach unserer Erfahrung lohnt sich die Mehrausstattung heute für drei Gruppen: für Menschen, die viel unterwegs sind und viele Videokonferenzen führen, weil die NPU den Akku schont; für alle, die vertrauliche Dokumente mit KI auswerten wollen, ohne sie in eine Cloud zu geben – dann aber mit 32 GB Arbeitsspeicher; und für Entwicklung, Datenanalyse und Konstruktion, wo lokale KI-Modelle auf einer Workstation laufen. Für den klassischen Büroarbeitsplatz genügt oft ein KI-PC oder Standard-PC, und mehr Arbeitsspeicher bringt im Alltag meist mehr als eine stärkere NPU.

Wer Geräte für fünf Jahre kauft, sollte die Frage trotzdem nicht ganz beiseitelegen: Die Zahl der Anwendungen, die eine NPU nutzen, wächst. Wir fragen deshalb vor dem Angebot nach den Anwendungen und Arbeitsweisen in Ihrem Unternehmen und empfehlen dann die Klasse, die dazu passt.

Einkauf – auch in großen Stückzahlen

Ob ein Gerät oder zweihundert: Wir bündeln Ihre Bestellungen und liefern gesammelt oder in Etappen, so wie es zu Ihrem Rollout passt. Vorkonfigurierte Standardmodelle sind meist kurzfristig verfügbar. Geräte nach eigener Konfiguration fertigt HP auf Bestellung, mit entsprechend längerer Lieferzeit – für einen Rollout mit festem Termin planen wir das von Anfang an ein.

Bei größeren Stückzahlen kommt es auf Einheitlichkeit an, und bei HP gibt es dafür einen besonderen Grund. Weil dieselbe Serie mit Intel-, AMD- und teils Snapdragon-Prozessoren angeboten wird, haben zwei Geräte mit fast gleichem Namen unterschiedliche Treiber, unterschiedliches Zubehörverhalten und im Fall von Snapdragon sogar eine andere Prozessorarchitektur. Hinzu kommt der jährliche Generationswechsel. Wir legen deshalb mit Ihnen eine Standardausstattung mit genauer Modellnummer fest, bleiben bei einer Plattform und bestimmen rechtzeitig einen Nachfolger, wenn eine Generation ausläuft. So bleiben Image, Zubehör und Ersatzteile einheitlich.

Einrichtung und Betankung

Ein neuer Rechner ist erst dann ein Arbeitsgerät, wenn Betriebssystem, Software, Richtlinien und Daten stimmen. Das erledigen wir vor der Übergabe, für Notebooks, Desktops und Workstations gleichermaßen.

Mit eigenem Image

Für Umgebungen mit lokalem Active Directory, für Fachanwendungen mit eigener Installationsroutine oder besondere Anforderungen bespielen wir die Geräte mit einem abgestimmten Windows-Abbild: Betriebssystem, passende HP-Treiber, Standardsoftware, Einstellungen und Domänenbeitritt. Der Anwender meldet sich an und arbeitet.

Mit Windows Autopilot und Intune

Arbeitet Ihr Unternehmen mit Microsoft 365 und Entra ID, geht es ohne Image. Wir registrieren die Geräte für Windows Autopilot in Ihrem Microsoft-Mandanten, und beim ersten Start spielt Microsoft Intune Richtlinien, Software und Einstellungen automatisch ein. So kann ein Gerät direkt zum Mitarbeiter gehen, auch ins Homeoffice, und lässt sich jederzeit zurücksetzen. Die Richtlinien und Softwarepakete richten wir vorher mit Ihnen ein. Die Daten in Microsoft 365 sichern wir auf Wunsch mit Veeam – mehr dazu unter Microsoft 365 Backup.

Datenübernahme und Inventar

Beim Gerätetausch übernehmen wir Daten und Einstellungen vom Altgerät. Auf Wunsch bekommt jedes Gerät ein Inventaretikett, und Sie erhalten eine Liste mit Modell, Seriennummer und Anwender – die Grundlage für Ihre Inventarisierung und für jeden späteren Garantiefall.

Garantie und Service

Jedes HP-Business-Gerät hat eine Grundgarantie. Wie lang sie ist und wie der Service aussieht, hängt von Serie und Konfiguration ab. Welche Garantie Ihr Wunschgerät mitbringt, steht in unserem Angebot.

Im Fehlerfall sind wir Ihr erster Ansprechpartner. Wir grenzen den Fehler ein, eröffnen den Fall bei HP und stimmen den Technikertermin mit Ihnen ab – Sie müssen sich nicht selbst durch eine Hotline arbeiten. Bei Fragen im Alltag hilft Ihren Mitarbeitenden unser Service Desk.

Wartung im laufenden Betrieb

Zur Wartung gehören vor allem BIOS-, Firmware- und Treiberaktualisierungen. Manche Sicherheitslücken lassen sich nur so schließen, das gilt auch für die Firmware der Dockingstationen. HP stellt dafür Werkzeuge wie den HP Image Assistant bereit, mit denen sich die Aktualisierungen prüfen und zentral verteilen lassen. Im Rahmen unserer Managed-IT-Leistungen halten wir Ihre Geräte damit auf Stand. Rechtzeitig vor dem Ende der Garantie sprechen wir mit Ihnen über den Nachfolger.

Dockingstation und Zubehör: der ganze Arbeitsplatz

Ein Rechner allein ist selten der ganze Arbeitsplatz. Wir liefern das Umfeld aus einer Hand und stimmen es aufeinander ab.

Dockingstationen

HP baut Dockingstationen mit USB-C und Thunderbolt. Ein Kabel verbindet das Notebook mit Bildschirmen, Netzwerk, Tastatur, Maus und Strom. Bei der Auswahl achten wir darauf, ob das Dock genug Leistung liefert, um das Notebook zu laden – ein ZBook braucht deutlich mehr als ein ProBook –, wie viele Bildschirme in welcher Auflösung daran laufen sollen und ob das Dock die MAC-Adresse des Notebooks durchreicht. Das ist wichtig, wenn Ihr Netzwerk Geräte anhand dieser Adresse erkennt, etwa für feste IP-Adressen oder eine Zugangskontrolle.

Zubehör für den Alltag

Dazu kommt, was im Alltag fehlt: ein zweites Netzteil fürs Homeoffice, Taschen und Rucksäcke, Mäuse und Tastaturen, Headsets für Videokonferenzen – bei HP aus der Poly-Familie – und Blickschutz für Bahn und Flugzeug. Bei einigen Modellen lässt sich der Blickschutz HP Sure View gleich in den Bildschirm eingebaut bestellen und per Tastendruck einschalten.

Wo wir von einem Modell abraten

Ein gutes Angebot ist manchmal eines, das weniger verkauft. Fünf Fälle, in denen wir Ihnen etwas anderes empfehlen, als Sie vielleicht angefragt haben:

  • Copilot+ PCs für Microsoft 365 Copilot. Der Assistent in Word, Outlook und Teams läuft in der Cloud. Neue Geräte mit starker NPU bringen ihm keinen Vorteil – die Lizenz ist die eigentliche Investition.
  • Lokale KI mit 16 GB. Wer Dokumente mit dem HP AI Companion ohne Cloud auswerten will, braucht mindestens 32 GB Arbeitsspeicher. Bei den flachen Modellen ist der Speicher verlötet – was beim Kauf fehlt, fehlt für immer.
  • Snapdragon ohne Probelauf. Die Geräte mit „q“ im Namen laufen lange und leise, arbeiten aber mit einer anderen Prozessorarchitektur. Die meisten Anwendungen laufen darauf, aber nicht jeder VPN-Client, nicht jeder Treiber für Spezialgeräte und nicht jede ältere Fachanwendung. Das sollte vor der Bestellung geklärt sein – wir fragen danach.
  • Die Workstation auf Vorrat. Ein ZBook oder eine Z-Workstation ohne Software, die sie braucht, ist teurer, schwerer und lauter als nötig. Das gilt erst recht für die ZGX Nano, die für KI-Entwicklung gebaut ist und nicht für den Schreibtisch.
  • Gemischte Plattformen in der Flotte. EliteBook 6 G2i und EliteBook 6 G2a klingen gleich, brauchen aber unterschiedliche Treiber und Images. Wer beim Nachkauf nur auf den Preis schaut, verwaltet am Ende zwei Flotten.

Und wenn für Ihren Einsatz ein ThinkPad von Lenovo besser passt, unserem zweiten Hersteller für den Arbeitsplatz, sagen wir Ihnen das auch.

Warum HP bei SSP

Wir sind seit 1990 Systemhaus in Berlin, seit 1994 in der Nicolaistraße in Lankwitz, und betreuen Unternehmen in Berlin und Brandenburg. Unsere Partnerschaft mit HP reicht zurück bis in die Compaq-Zeit. Seit der Aufteilung von Hewlett-Packard im Jahr 2015 sind HP Inc und HPE zwei Unternehmen: HP Inc baut die Geräte für den Arbeitsplatz, HPE Server, Speichersysteme und Netzwerk. Bei uns kommt beides zusammen.

Das heißt für Sie: Der Rechner auf dem Schreibtisch ist bei uns Teil dessen, was wir ohnehin für Sie tun – Netzwerk, Server, Datensicherung und Service Desk. Wer Ihr Notebook einrichtet, kennt auch Ihre Umgebung. Mehr zu unseren Leistungen rund um den Arbeitsplatz finden Sie unter IT-Lösungen für den Arbeitsplatz.

Häufige Fragen

Was bedeuten die neuen HP-Modellnamen wie EliteBook 8 G2i?

HP hat 2025 die Namen seiner Business-PCs vereinfacht. Elite steht für die Oberklasse, Pro für die günstigere Linie, die Ziffer für die Stufe innerhalb der Familie. Dahinter folgen Generation und Plattform: i für Intel, a für AMD, q für Qualcomm Snapdragon. Ein EliteBook 8 G2i ist also ein EliteBook der Stufe 8 in der zweiten Generation mit Intel-Prozessor. Es folgt auf das frühere EliteBook 840.

Was ist der Unterschied zwischen EliteBook und ProBook?

Das EliteBook ist HPs Linie für Unternehmen mit hohem Anspruch an Verarbeitung, Verwaltung und Sicherheit, vom EliteBook 6 bis zum EliteBook Ultra. Das ProBook ist die günstigere Linie für den Büroalltag. Als Standardgerät für Abteilungen empfehlen wir meist das EliteBook 6, für Vielreisende das EliteBook 8 oder X, für kleine Budgets das ProBook 4.

Brauche ich einen Copilot+ PC für Microsoft 365 Copilot?

Nein. Microsoft 365 Copilot läuft in der Cloud und funktioniert auf jedem aktuellen PC, entscheidend ist die Lizenz. Ein Copilot+ PC mit einer NPU ab 40 TOPS bringt eigene Funktionen mit, die auf dem Gerät laufen – etwa Live-Untertitel mit Übersetzung oder den HP AI Companion, der Dokumente auch ohne Cloud auswerten kann.

Was bedeutet es, dass SSP HP Amplify AI Partner ist?

HP Amplify AI ist das KI-Programm von HP für seine Vertriebspartner, gestartet im November 2024. Es umfasst Schulungen wie die HP Future Ready AI MasterClass, Anwendungsbeispiele und den direkten Zugang zu den KI-Fachleuten bei HP. Es ist eine Vertriebsbeziehung und kein Gütesiegel. Für Sie heißt es, dass wir die KI-Funktionen der HP-Geräte kennen und ehrlich einordnen können, welche Ausstattung Sie brauchen.

Was ist der Unterschied zwischen EliteDesk und ProDesk?

Der EliteDesk 8 ist HPs Desktop für anspruchsvollere Arbeitsplätze, die aktuellen Mini-Modelle gibt es als Copilot+ PC. Der ProDesk 4 ist der solide Standard-PC mit NPU, aber ohne Copilot+-Funktionen. Beide gibt es als Mini, Small Form Factor und Tower. Für Empfang, Lager und klassische Büroarbeit reicht meist der ProDesk, für Arbeitsplätze mit höheren Anforderungen empfehlen wir den EliteDesk.

Richten Sie die Geräte vor der Auslieferung ein?

Ja. Entweder klassisch mit einem abgestimmten Windows-Image samt Software und Domänenbeitritt oder aus der Cloud mit Windows Autopilot und Microsoft Intune. Auf Wunsch übernehmen wir die Daten vom Altgerät, bringen Inventaretiketten an und liefern eine Liste mit allen Seriennummern.

Welche HP-Workstation eignet sich für lokale KI-Modelle?

Das hängt von der Größe der Modelle ab. Für viele Anwendungen reichen das ZBook Ultra oder der Z2 Mini G1a, bei denen sich Prozessor und Grafik bis zu 128 GB Arbeitsspeicher teilen. Für größere Modelle kommen Z-Workstations mit professionellen NVIDIA-Grafikkarten infrage, für KI-Entwicklung die ZGX Nano AI Station. Wir klären vorher, welche Modelle und Datenmengen Sie einsetzen wollen.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Wir hören zu, bevor wir empfehlen. Erzählen Sie uns, wo es hakt – wir melden uns kurzfristig zurück.

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