WatchGuard

WatchGuard

WatchGuard Lizenz verlängern: Basic Security Suite Renewal ohne Lücke

Läuft die Basic Security Suite aus, arbeitet die Firebox weiter – aber ohne Virenschutz, Einbruchserkennung, Webfilter und Firmware-Updates. Wir verlängern Ihre WatchGuard-Lizenz rechtzeitig, aktivieren sie und prüfen, dass alle Dienste wieder laufen.

Was die Basic Security Suite enthält

Die Basic Security Suite ist das Abonnement, das aus einer Firebox mehr macht als einen Paketfilter. Sie enthält diese Dienste:

DienstWofür er da ist
Intrusion Prevention Service (IPS)Erkennt und blockiert Angriffe auf bekannte Schwachstellen
Gateway AntiVirusPrüft Downloads und Anhänge auf bekannte Schadsoftware
WebBlockerFiltert Webseiten nach Kategorien, etwa Schadseiten oder Phishing
Application ControlErkennt Anwendungen unabhängig vom Port und erlaubt oder sperrt sie gezielt
spamBlockerSpamerkennung für E-Mail, die über die Firebox läuft
Reputation Enabled DefenseBewertet Webadressen anhand ihrer Reputation
Network DiscoveryZeigt, welche Geräte im Netz aktiv sind
Standard SupportHerstellersupport rund um die Uhr und Zugang zu neuen Fireware-Versionen
WatchGuard CloudProtokolle 90 Tage, Berichtsdaten 1 Tag (Total Security Suite: 365 und 30 Tage)
Nach Datenblättern von WatchGuard, Stand September 2026. Einzelne Dienste sind nicht auf allen Modellen verfügbar.

Nicht enthalten sind die Sandbox APT Blocker, IntelligentAV, DNSWatch, ThreatSync und EDR Core. Sie gehören zur Total Security Suite; APT Blocker lässt sich auch einzeln zur Basic Security Suite dazubuchen.

Was passiert, wenn die Lizenz abläuft

Die Firebox bleibt in Betrieb, und genau das macht den Ablauf tückisch: Es fällt zunächst niemandem auf. Nach Angaben von WatchGuard passiert Folgendes:

  • Firewall und VPN laufen weiter. Konfiguration, Regeln, Standortverbindungen und Fernzugänge bleiben erhalten.
  • Die Schutzdienste hören sofort auf. IPS, Virenschutz, spamBlocker, Application Control und die übrigen Dienste erkennen und blockieren nichts mehr. Eine Kulanzfrist gibt es für sie nicht.
  • WebBlocker sperrt das Internet. War WebBlocker aktiv und vorher keine Ausnahme für den Lizenzablauf eingerichtet, blockiert die Firebox alle Webseiten. Nach dem Ablauf lässt sich diese Einstellung nicht mehr ändern – nur noch WebBlocker abschalten oder verlängern.
  • Keine neuen Firmware-Versionen. Installieren lassen sich nur noch Versionen, die vor dem Ablaufdatum erschienen sind. Neue Sicherheitslücken bleiben offen.
  • Kein Herstellersupport. Wer im Störungsfall WatchGuard braucht, steht ohne gültigen Vertrag allein da.

Die Firebox warnt 90, 60, 30, 15 Tage und einen Tag vor dem Ablauf – allerdings in der Verwaltungsoberfläche, in die im Alltag kaum jemand schaut. Bei Fireboxen, die wir betreuen, behalten wir die Laufzeiten im Blick und melden uns rechtzeitig.

Warum die Firmware-Updates so wichtig sind, hat 2025 gezeigt: Zwei kritische Schwachstellen im VPN-Dienst der Firebox wurden aktiv ausgenutzt und ließen sich nur durch eine neue Fireware-Version schließen. Mehr dazu auf unserer Seite zu WatchGuard in Berlin.

Zu spät verlängert? Sparen lässt sich dabei nichts

WatchGuard verlangt eine lückenlose Abdeckung der Sicherheitsdienste und datiert verspätete Verlängerungen deshalb zurück:

Abgelaufen seitBeginn der neuen Laufzeit
Weniger als sechs MonatenAm ursprünglichen Ablaufdatum
Mehr als sechs MonatenSechs Monate vor dem Tag der Aktivierung
Noch nicht abgelaufenAm künftigen Ablaufdatum, es geht also nichts verloren
Regeln laut WatchGuard für abgelaufene Security-Suite-Lizenzen. Ausnahme: Beim Wechsel in eine höhere Stufe beginnt die Laufzeit mit der Aktivierung.

Wer also drei Monate zu spät verlängert, bezahlt diese drei Monate mit – obwohl die Firebox in dieser Zeit nicht geschützt hat. Rechtzeitig verlängern kostet nichts extra, denn die neue Laufzeit schließt nahtlos an.

Ein, drei oder fünf Jahre

Die Basic Security Suite gibt es mit Laufzeiten von einem, drei oder fünf Jahren. Längere Laufzeiten sind pro Jahr meist günstiger und ersparen Verwaltungsaufwand. Zwei Grenzen gibt es aber:

  • Nicht über das End of Life hinaus. Eine Verlängerung endet spätestens mit dem Supportende des Modells. Für eine Firebox, die 2027 oder 2028 aus dem Support fällt, ist eine dreijährige Verlängerung nicht sinnvoll.
  • Mehrere Geräte, mehrere Termine. Wo Zentrale und Außenstellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten auslaufen, prüfen wir, ob sich die Laufzeiten auf einen gemeinsamen Stichtag bringen lassen.

Basic, Basic mit APT Blocker oder Total Security?

VariantePasst, wenn …
Basic Security Suite… E-Mail in Microsoft 365 liegt, die Endgeräte eigenen Schutz haben und die Firewall vor allem Angriffe, bekannte Schadsoftware und gefährliche Webseiten abwehren soll
Basic Security Suite mit APT Blocker… zusätzlich unbekannte Schadsoftware in Downloads erkannt werden soll, oder wenn ein eigener Mailserver hinter der Firebox steht
Total Security Suite… Sie ThreatSync und EDR Core tatsächlich nutzen, Protokolle ein Jahr lang in WatchGuard Cloud brauchen oder Gold-Support wünschen – das rechnen wir mit Ihnen durch

Ein Wechsel in eine höhere Stufe ist jederzeit möglich; die neue Laufzeit beginnt dann mit der Aktivierung. Was die Sandbox leistet und wo ihre Grenzen liegen, steht auf der Seite zum APT Blocker.

Verlängern oder gleich eine neue Firebox?

Die Frage stellt sich bei jedem Gerät, dessen Supportende in die geplante Laufzeit fällt – aktuell etwa bei der T15 (1. März 2027) sowie bei T20, T40, T80 und den Modellen M270 bis M670 (1. Juli 2028). Für Auslaufmodelle hat WatchGuard die Verlängerungen zudem bereits verteuert. Neue Fireboxen werden in der Regel im Paket mit einer Security Suite verkauft; der Vergleich zwischen Verlängerung und Neugerät ist deshalb schnell gemacht, und wir legen ihn Ihnen mit dem Angebot vor.

Die Termine aller Modelle stehen in der End-of-Life-Übersicht.

So läuft eine Verlängerung bei uns

  1. Daten schicken. Modell, Seriennummer und das aktuelle Ablaufdatum – zu finden in der Firebox oder im WatchGuard-Kundenportal. Ein Foto vom Typenschild genügt auch.
  2. Prüfung und Angebot. Wir prüfen Supportende, Lizenzstufe und Laufzeit und machen ein Angebot, bei Bedarf mit dem Vergleich zu einem Neugerät.
  3. Aktivierung. Nach der Bestellung aktivieren wir den Lizenzschlüssel auf Wunsch für Sie im WatchGuard-Portal.
  4. Feature Key aktualisieren. Die Firebox holt die neue Lizenz ab; bei älteren Installationen spielen wir sie von Hand ein.
  5. Kontrolle. Alle Dienste aktiv, Signaturen aktuell, Firmware auf einem unterstützten Stand. Fällt dabei ein ausstehendes Update auf, sagen wir es Ihnen.

Das geht auch, wenn wir die Firebox nicht selbst eingerichtet haben.

Weiterführend

Häufige Fragen

Was passiert, wenn meine WatchGuard Basic Security Suite abläuft?

Firewall und VPN arbeiten weiter, aber Intrusion Prevention, Virenschutz, WebBlocker, spamBlocker und Application Control hören sofort auf zu schützen. Neue Firmware-Versionen lassen sich nicht mehr installieren, und der Herstellersupport endet. War WebBlocker ohne Ausnahme für den Lizenzablauf aktiv, sperrt die Firebox zusätzlich alle Webseiten.

Gibt es nach dem Ablauf eine Kulanzfrist?

Für die Sicherheitsdienste nicht; sie enden mit dem Ablaufdatum. Kurze Übergangsfristen nennt WatchGuard nur für einzelne Bereiche, etwa sieben Tage für EDR Core und 30 Tage für die Verwaltung über WatchGuard Cloud. Wer rechtzeitig verlängert, verliert nichts, denn die neue Laufzeit schließt an das alte Ablaufdatum an.

Warum beginnt meine Verlängerung rückwirkend?

WatchGuard verlangt eine lückenlose Abdeckung. Ist die Lizenz weniger als sechs Monate abgelaufen, beginnt die neue Laufzeit am ursprünglichen Ablaufdatum. Liegt der Ablauf länger zurück, beginnt sie sechs Monate vor der Aktivierung. Späte Verlängerung spart also kein Geld, sondern kostet Schutz.

Blockiert WebBlocker nach Ablauf das Internet?

Ja, wenn WebBlocker aktiv war und die Option für den Lizenzablauf nicht vorher auf Durchlassen gestellt wurde. Dann sperrt die Firebox alle Webseiten. Nach dem Ablauf lässt sich diese Einstellung nicht mehr ändern; es bleibt nur, WebBlocker in den betroffenen Regeln abzuschalten oder die Lizenz zu verlängern.

Kann ich von der Basic auf die Total Security Suite wechseln?

Ja, jederzeit. Beim Wechsel in eine höhere Stufe gilt die Rückdatierung nicht; die neue Laufzeit beginnt mit der Aktivierung. Alternativ lässt sich zur Basic Security Suite nur der APT Blocker dazubuchen, wenn vor allem die Sandbox fehlt.

Lohnt sich die Verlängerung für ein älteres Modell?

Nur, wenn das Supportende des Modells nicht in die Laufzeit fällt. Verlängerungen reichen nie über das End of Life hinaus, und für Auslaufmodelle hat WatchGuard die Preise bereits erhöht. Bei T15, T20, T40, T80 und den M-Modellen M270 bis M670 legen wir deshalb immer den Vergleich mit einem Neugerät daneben.

Was brauchen Sie für ein Verlängerungsangebot?

Das Modell, die Seriennummer und das aktuelle Ablaufdatum, dazu die gewünschte Laufzeit von einem, drei oder fünf Jahren. Die Angaben stehen in der Firebox und im WatchGuard-Kundenportal; ein Foto vom Typenschild reicht für den Anfang. Das Angebot erhalten Sie in der Regel kurzfristig.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Wir hören zu, bevor wir empfehlen. Erzählen Sie uns, wo es hakt – wir melden uns kurzfristig zurück.

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage



    Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Angaben zur Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.*

    SSP Informationssysteme GmbH
    Nicolaistraße 9–11 | Haus II
    12247 Berlin

    +49 30 771307-0
    in*********@********in.de

    Geschäftszeiten
    Mo–Do 8:30–17:30 Uhr
    Fr 8:30–16:00 Uhr